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RoHS durchleuchtet

Verbote schädlicher Stoffe sind ja eine feine Sache - so richtig wirksam werden sie jedoch nur, wenn die Einhaltung auch möglichst einfach überprüft werden kann. Die IEC empfiehlet die Röntgenfluoreszenz-Analyse.
RoHS-Screening bleibt ein aktuelles Thema, und auch die ELV (End of Life Vehicles) und die China-RoHS erfordern eine Prüfung auf Stoffverbote. Die RFA (Röntgenfluoreszenz-Analyse) ist eine von der IEC empfohlene und nach DIN EN 62321 zum „Screening“ zugelassene Methode der RoHS-Prüfung.
 
 
Eine rasche Antwort auf die Frage, ob gefährliche Elemente verarbeitet wurden, verspricht analyticon mit dem tragbaren RFA-Analysator "Niton XL3-Air+". Das System eignet sich speziell zur Prüfung im Lager und im Wareneingang und testet auf das Vorhandensein von Blei, Cadmium, und Quecksilber. Es liefert eine Risikobewertung für bromierte Diphenyle (PBB), polybromierte Diphenylether (PBDE) und sechswertiges Chrom. Das Vorgängermodell "XL3t" kommt nicht nur bei den Behörden der Marktüberwachung. zum Einsatz, sondern zunehmend auch für die Medizin- und Anlagentechnik. Außer für die RoHS-Prüfung lassen sich tragbare Niton-Analysatoren auch für allerlei andere Aufgaben in der Qualitätssicherung eingesetzen. Dazu zählen etwa die Analyse von Loten auf Kupfer- oder Blei-Anteil, die Verwechselungs-Prüfung von Metall-Teilen oder die Messung von Schichtdicken auf galvanisch beschichteten Teilen oder Drähten. (mc)
 
Design & Elektronik 7/09
Dokumente 
Design&Elektronik_7_09_GolddAir.pdf
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